David Jourquin Parfum

Die Kindheit verbrachte David Jourquin mit seiner sanften Mutter, seinem Vater, Stiefvater und exotischen Düften. Auf der anderen Seite stand seine Großmutter, die einen starken Charakter besaß. Jeden Morgen schlüpfte seine Mutter in ihren Ledermantel, um sich von ihm zu verabschieden und zu arbeiten. Seine Großmutter begrüßte ihn Tag für Tag und er erinnert sich an die glänzenden, gewachsten Holzböden. Er amüsierte sich an Ihrer Gewohnheit, immer ein paar Tropfen Saint-Michel Eau de Cologne auf die Kissen ihres Sessels zu tröpfeln.

Sein Vater wirkte eher etwas zurückgezogen, rauchte regelmäßig seine Zigarren und nahm ihn manchmal mit auf den Markt in Point-à-Pitre. Dort tauchte David in all den süßen, kräftigen und würzigen Aromen ab.

Sein Stiefvater brachte ihn auf eine unvergessliche Reise nach Marokko. Hier erlebte er die duftenden Mosaike, in denen er Strukturen und Wahrheiten für sein Leben fand. Dadurch erinnert er sich auch heute noch an die vielen Düfte, die sein Leben prägten. Gewachste Holzböden, Patchouli und Leder schenken ihm Vertrauen und Ruhe. Auch der Zigarettenrauch - alle Düfte sind sein Spiegelbild, seine Wurzeln und viele Facetten seines Inneren.

Durch diese vielen Erfahrungen und Eindrücke konnte er mit der Zeit die Zigarren eher mit dem Sinnbild zu Kuba verbinden. Leder ist sinnlich, spannend und zu seinem Lieblingsmaterial geworden. Es ist wie eine zweite Haut und sehr bequem, darum trägt er es auch sehr gerne.

Während andere Menschen auch Essen und Trinken, Schlafen und Atmen als Wichtig erkennen, sieht David die lebenswichtige Notwendigkeit, seine Welt zu parfümieren. Jedes Zimmer schwelgt in seinem eigenen Duft und auch auf dem Kissen braucht er einen Tropfen Eau de Cologne, um besser ruhen zu können und sein eigenes Gefühl von Reinlichkeit zu befriedigen, da er den Geruch von Waschmitteln nicht mag.

David Jourquin entwickelte zwei Düfte, einen für den Tag und einen für die Nacht. Diese leuchteten in ihren wunderschönen Flakons warm, raffiniert und spannend. Anfang 2014 gab es zwei weitere Düfte für Frauen, inspiriert vom Wildgeist der 1920er Jahre.

Für David Jourquin sind Duftstoffe emotionale Touchstones, wie er selber sagt. Sie sprechen für ihn die Wahrheit, aber in einer unsichtbaren, universellen und intimen Sprache. Seine eigene größte Freude ist es, die Düfte mit anderen Menschen zu teilen. So werden geheime Pfade geschaffen, die uns selbst näher bringen, um anderen überhaupt näher kommen zu können. Die Vendôme Kollektion beinhaltet wunderbare, exklusive Duftkompositionen, die sich einfach, in einem eckigen, schwer wirkenden Flakon präsentieren. Alle Düfte tragen eine einfarbige und sehr aussagekräftige Ummantelung. Wunderbare Düfte präsentieren sich mit einem glanzvollen Auftritt. Er kreiert mit den Düften und Kollektionen seine eigene Welt, die er gerne mit anderen teilt.