
Trockene Beine: Ursachen, Pflege und Lösungen für schuppige, juckende Haut
Trockene Beine sind ein weit verbreitetes Problem, das nicht nur als ästhetisches Ärgernis auftritt, sondern auch unangenehme Begleiterscheinungen wie Juckreiz und Spannungsgefühl mit sich bringen kann. Was viele nicht wissen ist, dass die Haut an unseren Beinen aus mehreren Gründen besonders anfällig für Trockenheit ist. Umso wichtiger ist es, die Ursachen zu kennen und gezielt darauf zu reagieren, um das Hautbild nachhaltig zu verbessern.
27. Januar 2026
Inhaltsverzeichnis
Symptome und Erscheinungsbild trockener Haut an den Beinen
Trockene Beine machen sich durch verschiedene unangenehme Anzeichen bemerkbar. Typischerweise fühlt sich die Haut rau und spröde an, oft begleitet von einem lästigen Spannungsgefühl, das besonders nach dem Duschen oder Baden auftreten kann. In vielen Fällen gesellen sich quälender Juckreiz und sichtbare Rötungen hinzu. Besonders problematisch kann die Situation werden, wenn die Beine schuppig werden. Diese kleinen, weißlichen Hautpartikel entstehen, wenn sich abgestorbene Hautzellen von der Oberfläche lösen.
Bei extremer Trockenheit können sogar kleine, schmerzhafte Risse in der Haut entstehen. Die Schienbeine sind für dieses Problem besonders anfällig. Hier ist die Haut von Natur aus dünner und verfügt über weniger Talgdrüsen, die schützende Hautfette produzieren können. Außerdem sorgt die ständige Reibung durch Kleidung für zusätzliche Reizungen, die das Problem verschlimmern können.
Ursachen für trockene Haut an den Beinen
Die Gründe für trockene, schuppige Beine sind vielfältig. Zudem spielen häufig mehrere Faktoren zusammen. Zu diesen gehören:
Genetische Veranlagung:
Manche Menschen haben eine natürliche Tendenz zu trockener Haut, die in ihrer genetischen Ausstattung begründet liegt. Wenn bereits deine Eltern mit diesem Problem zu kämpfen haben, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass auch du betroffen bist.
Alterungsprozesse:
Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich die natürliche Zellerneuerung der Haut. Gleichzeitig produzieren die Talgdrüsen weniger Fett, was zu einer reduzierten Hautfeuchtigkeit führt. Daher treten trockene Beine bei älteren Menschen besonders häufig auf.
Umwelteinflüsse:
Die Jahreszeiten spielen eine entscheidende Rolle. Im Winter sorgen niedrige Temperaturen und trockene Heizungsluft für eine verstärkte Austrocknung der Haut. Aber auch im Sommer können Faktoren wie Klimaanlagen, chlorhaltiges Schwimmbadwasser oder intensive Sonneneinstrahlung die Beine austrocknen.
Hormonelle Veränderungen:
Schwankungen im Hormonspiegel, wie sie beispielsweise während der Schwangerschaft, in den Wechseljahren oder bei Schilddrüsenfunktionsstörungen auftreten, können die Hautbeschaffenheit deutlich verändern und zu trockenen Beinen führen.
Hauterkrankungen:
Bestimmte Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis gehen häufig mit extremer Hauttrockenheit einher. Diese Erkrankungen können die natürliche Hautbarriere beeinträchtigen und zu schuppigen, juckenden Beinen führen.
Falsche Hautpflege:
Zu häufiges und zu heißes Duschen, aggressive Reinigungsprodukte oder unzureichende Pflege nach dem Waschen sind häufige Pflegefehler, die die Haut an den Beinen austrocknen lassen.
Ernährung und Flüssigkeitsmangel:
Eine unausgewogene Ernährung mit zu wenig essentiellen Fettsäuren sowie unzureichende Flüssigkeitszufuhr können sich negativ auf die Hautfeuchtigkeit auswirken.
Die richtige Pflege bei trockenen Beinen
Bei trockenen, schuppigen Beinen ist die tägliche Pflege der Schlüssel zur Besserung. Eine konsequente Routine hilft dabei, die natürliche Hautbarriere wieder aufzubauen und zu stärken. Diese Barriere ist entscheidend, um Feuchtigkeit in der Haut zu halten und schädliche Umwelteinflüsse abzuwehren.
Die Auswahl geeigneter Pflegeprodukte spielt hierbei eine zentrale Rolle. Wichtig ist, auf Formulierungen zu achten, die speziell für trockene Haut entwickelt wurden. Diese enthalten in der Regel reichhaltigere Inhaltsstoffe und verzichten auf potenziell reizende Zusätze wie aggressive Duftstoffe oder Alkohol. Idealerweise sollte die Pflege unmittelbar nach dem Duschen oder Baden erfolgen, da die Haut dann besonders aufnahmefähig ist.
Bei extremer Trockenheit oder wenn deine Beine stark schuppen und jucken, kann es sinnvoll sein, zweimal täglich, sprich morgens und abends, zu pflegen. Achte dabei besonders auf die Schienbeine, die oft am stärksten betroffen sind.
Tipp
Ein sanftes Abtupfen statt Rubbeln mit dem Handtuch schont die Haut zusätzlich und hilft, Restfeuchtigkeit zu bewahren, bevor die Pflegeprodukte aufgetragen werden.
Bestimmte Inhaltsstoffe haben sich bei der Pflege trockener Beine besonders bewährt. Auf diese solltest du beim Kauf deiner Pflegeprodukte achten:
- Urea (Harnstoff): Dieser Wirkstoff ist sehr beliebt bei der Pflege von trockener Haut. In niedrigeren Konzentrationen (bis 10 %) kann Urea hervorragend feuchtigkeitsbindend sein, während höhere Konzentrationen (ab 10 %) zusätzlich eine sanfte Abschuppung bewirken können. Dies ist besonders hilfreich, wenn deine Beine stark schuppen. Urea kann außerdem die Aufnahmefähigkeit der Haut für andere Pflegestoffe verbessern.
- Sheabutter: Die aus der Nuss des afrikanischen Karitébaumes gewonnene Butter ist reich an wertvollen Fettsäuren und Vitaminen. Sie bildet einen schützenden Film auf der Haut, der Feuchtigkeit einschließen und gleichzeitig die Hautbarriere stärken kann. Sheabutter kann zudem beruhigend wirken und Juckreiz lindern, was ideal bei trockenen, juckenden Beinen ist.
- Glycerin: Als natürlicher Feuchtigkeitsspender zieht Glycerin Wasser an und bindet es in der Haut. Es kann bis zu dem Dreifachen seines eigenen Gewichtes an Wasser binden und so für eine sofortige Linderung von Spannungsgefühlen sorgen. Gleichzeitig kann es helfen, Irritationen zu mildern.
- Ceramide: Diese natürlichen Bestandteile der Hautbarriere sind bei trockener Haut oft reduziert. Pflegeprodukte mit Ceramiden können diesen Mangel ausgleichen und die Wiederherstellung der beschädigten Hautschutzbarriere unterstützen.
Praktische Pflegetipps für den Alltag
Mit diesen alltagstauglichen Tipps kannst du trockenen, schuppigen Beinen effektiv entgegenwirken:
- Creme deine Beine nach jeder Dusche oder jedem Bad mit einer Bodylotion oder Körperbutter ein. Idealerweise geschieht dies innerhalb von drei Minuten, um die Feuchtigkeit in der Haut zu versiegeln.
- Verzichte auf herkömmliche Seifen und nutze stattdessen milde, pH-hautneutrale und seifenfreie Reinigungsprodukte, die die Hautbarriere nicht zusätzlich belasten.
- Reduziere die Wassertemperatur beim Duschen. Zu heißes Wasser entzieht der Haut zusätzlich Feuchtigkeit und natürliche Öle.
- Beschränke die Duschdauer auf maximal zehn Minuten, um die Haut nicht unnötig zu strapazieren.
- Trage im Winter ausreichend wärmende Kleidung, um deine Beine vor kalter, trockener Luft zu schützen.
- Nutze in beheizten oder klimatisierten Räumen einen Luftbefeuchter, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.
- Entscheide dich für Kleidung aus natürlichen Materialien wie Baumwolle oder Leinen, die weniger Reibung verursachen und die Haut atmen lassen.
- Bei extremer Trockenheit kann es hilfreich sein, abends nach dem Eincremen Baumwollhandschuhe oder -strümpfe über die eingecremten Stellen zu ziehen. Diese "Okklusionstechnik" verstärkt die Wirkung der Pflegeprodukte, da sie tiefer in die Haut eindringen können.
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Hausmittel und ergänzende Maßnahmen
Neben hochwertigen Pflegeprodukten gibt es einige bewährte Hausmittel, die bei trockenen Beinen unterstützend wirken können:
- Kokosöl eignet sich hervorragend als natürliche Pflege für trockene Haut. Es enthält Fettsäuren, die der natürlichen Hautbarriere ähneln, zieht relativ schnell ein und hinterlässt einen leichten Schutzfilm. Trage das Öl am besten auf noch leicht feuchte Haut auf.
- Wohltuende Milch-Honig-Bäder können trockene, juckende Beine beruhigen. Gib dazu zwei Tassen Milch und zwei Esslöffel Honig ins lauwarme Badewasser und bade darin etwa 15 Minuten. Die in der Milch enthaltene Milchsäure wirkt sanft exfolierend, während Honig feuchtigkeitsspendend und antibakteriell wirken kann.
- Ein Haferflocken-Peeling entfernt sanft abgestorbene Hautzellen. Mische dazu fein gemahlene Haferflocken mit etwas Wasser oder Joghurt zu einer Paste und massiere diese sanft in kreisenden Bewegungen auf die Haut. Haferflocken können beruhigend auf gereizte Haut wirken. Bei stark gereizter oder rissiger Haut ist jedoch Vorsicht geboten. Hier solltest du auf mechanische Peelings verzichten und stattdessen lieber auf sanfte chemische Peelings mit AHAs (Alpha-Hydroxysäuren) wie Milchsäure zurückgreifen, die in vielen speziellen Körperlotionen enthalten sind.
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FAQ: Trockene Beine
Fazit
Trockene, schuppige Beine müssen kein Dauerzustand sein. Mit der richtigen Kombination aus konsequenter Pflege, geeigneten Produkten und unterstützenden Maßnahmen kannst du deutliche Verbesserungen erzielen und wieder eine glatte, geschmeidige Haut an deinen Beinen genießen. Wichtig ist, die Pflege nicht nur als gelegentliche Maßnahme, sondern als festen Bestandteil deiner täglichen Routine zu etablieren. Besonders in den Wintermonaten ist Beharrlichkeit gefragt, um deiner Haut das zu geben, was sie braucht. Sollten deine Beine trotz konsequenter Pflege extrem trocken, schuppig und juckend bleiben oder sollten sich schmerzhafte Risse bilden, ist es ratsam, eine*n Dermatolog*in aufzusuchen. Manchmal können Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis hinter den Symptomen stecken, die einer speziellen Behandlung bedürfen.


























