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Wussten Sie schon?

Die Augen – unsere Fenster zur Seele

  „Die Augen sprechen überall in derselben Sprache“ George Herbert, Lyriker, 1593-1633 Die Augen nehmen in unserem Gesicht einen zentralen Platz ein. Sie sind in höchstem Maße ausdrucksstark und tragen wesentlich zur Kommunikation mit unserer Umwelt bei. Als „Fenster zur Seele“, wie es im Volksmund heißt, erlauben sie unserem Gegenüber Rückschlüsse darauf, wie wir uns fühlen. Die Sprache der Augen ist kulturübergreifend und wird auf der ganzen Welt verstanden: Wer fasziniert von etwas ist, vergrößert unbewusst den Augapfel, indem er die Lider weit nach oben zieht und vielleicht sogar den Mund leicht öffnet. Dabei wird der Kopf still gehalten, die Augen blinzeln kaum. Rollende Augen signalisieren hingegen: „Ich bin genervt!“ Ein authentisches Lachen ist im Übrigen immer unwillkürlich: Die Augen verkleinern sich und tragen das Lachen als Funkeln in sich. Ein weit geöffneter Mund, der eine Reihe gepflegter Zähne entblößt, deutet, zusammen mit einem starren Blick, eher auf ein gestelltes Lachen hin. Augen können auch herausfordernd blicken und provozieren: Nicht selten entstehen Schlägereien nur deshalb, weil einer den anderen „komisch“ angesehen hat. Auch die berühmte Liebe auf den ersten Blick ist ein Beispiel für die Macht, die von den Augen ausgehen kann – in diesem Fall die Verführungsmacht. Erotische Botschaften werden hauptsächlich über die Augen kommuniziert. Seit Jahrtausenden wissen Frauen, dass das Aussehen der Augen wichtig für die Wirkung ihres Auftritts ist. Ein gutes Augen-Make-Up kann da wahre Wunder bewirken.

Lidschatten im alten Ägypten: Schönheit und Schutz

Bereits im alten Ägypten war Frauen der geheimnisvolle Effekt von Augen-Make-Up bekannt und sie beschäftigten sich intensiv mit dekorativer Kosmetik. Diese gehörte genauso zur Körperpflege wie das tägliche Reinigen und Eincremen des Körpers und besaß einen ebenso hohen kulturellen Stellenwert. Es ist bezeichnend, dass die ägyptische Hieroglyphe für „Schönheit“ ein Auge darstellt. Natürlich stand den Ägypterinnen keinesfalls eine so breite Produktpalette zur Verfügung wie den Frauen, die sich heutzutage vor dem Spiegel verschönern. Dennoch waren jene sehr erfinderisch und nutzen Stoffe, die ihnen die Natur zur Verfügung stellte. Kleopatra, Traumfrau und Königin der Antike, trug blaues Puder aus zerriebenem Lapislazuli auf ihr oberes Lid auf und grünen Malachitstaub auf das untere. Die Farbkombination erinnert nicht zufällig an einen Pfau, der als majestätischster aller Vögel gilt. Aber auch andere Farben konnten hergestellt werden: Roten Lidschatten gewann man aus Hämatit, einem tiefroten Eisenerz, und eine Möglichkeit, graue Töne zu erzielen war schiefergrauer Galenit. Die Augen mit schwarzem Khol, auch Kajal genannt, zu schminken, eine Pulvermischung aus Ruß, Antimon und Bleiglanz, war eine alltägliche Angelegenheit. Sie sollte nicht nur den „Bösen Blick“ abwehren, sondern hatte auch einen praktischen Nutzen: Die schwarze Mischung wirkte antibakteriell und schützte damit effektiv gegen weit verbreitete Augenkrankheiten, die im feucht-heißen Klima des Nildeltas durch Bakterien, wie den Eitererreger Staphylokokkus Aureus, ausgelöst werden konnten. Das Augen-Make-Up diente zudem als wirksame Barriere für Sonne und Sand. Aus diesem Grund schwärzten nicht nur die meisten ägyptischen Frauen ihre Augen, sondern auch viele Männer und Kinder. Heutzutage sind wir zum Glück nicht mehr auf den antibakteriellen Effekt von Augen-Make-Up angewiesen und können uns gelassen dekorativen Vergnügungen hingeben.

Basics für hinreißende Augenblicke

Egal, für welchen Look man sich entscheidet - um ein optimales Schminkergebnis zu erreichen, ist es wichtig, einige grundsätzliche Dinge zu beachten:

1.Für jedes Bedürfnis der passende Lidschatten

Lidschatten ist nicht gleich Lidschatten. Er ist in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich: Am häufigsten trifft man fest gepresste Puder an; es gibt ihn jedoch auch in cremiger Textur, als Stick, oder sogar in Gel-Form. Je nach gewünschtem Effekt hat man zudem die Auswahl aus matten, glänzenden, oder – für den besonderen Auftritt – mit Glitzerpartikeln versetzten Produkten. Für den Sommerurlaub bietet sich eine wasserfeste Version an – zum Beispiel der Cream Eyeshadow Waterproof von Guerlain, der selbst großer Hitze und Badevergnügen Stand hält. Zwei zarte Nuancen sorgen für ein sommerliches Feeling: Blue Ocean und White Sand. Eins aber sollte man auf jeden Fall beachten, ungeachtet für welchen Lidschatten man sich entscheidet: Gute Qualität ist wichtig, um die Handhabung so angenehm wie möglich zu machen, aber auch, um Augenirritationen zu vermeiden. Im Zweifelfall sollte man lieber ein paar Euro mehr investieren. Einen hochwertigen Lidschatten erkennt man daran, dass er beim Auftragen nicht bröselt, das Augenlid nicht austrocknet und sich auch nach Stunden nicht in der Lidfalte absetzt.

2. Concealer & Co: die richtige Ausrüstung

Es ist empfehlenswert, neben dem Lieblingslidschatten einige Produkte zur Hand zu haben, welche die Augen zu einem echten Blickfang machen:
  • Concealer
Ein Concealer, der perfekt zum eigenen Hautton passt, darf in keinem Kosmetikschrank fehlen. Denn er ist ein echtes Allround-Talent: Er kaschiert nicht nur Übergänge und eignet sich prima zur Korrektur, wenn man sich mit dem Eyeliner vermalt hat, sondern überdeckt auch dunkle Schatten unter den Augen und bringt die Haut nach einer schlaflosen Nacht zum Strahlen. Wie wär’s mit dem Augenmake-up Sheer Eye Zone Corrector von Shiseido?
  • Lidschattengrundierung
Die Grundierung wird vor dem eigentlichen Auftragen des Lidschattens sanft in das Augenlid einmassiert, um die empfindliche Haut zu pflegen und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Gleichzeitig wird ein Verwischen des Lidschattens verhindert und die Farbe intensiviert. Grundierungen gibt es beispielsweise von Artdeco (auch für besonders sensible Augen) oder SENSAI.
  • 2 in 1-Produkte
Manchmal wünscht man sich ein Produkt, das einfach mehr kann. Ideal sind 2 in 1-Produkte vor allem für unterwegs, wo der Platz – trotz immer größer werdender Handtaschen – einfach begrenzt ist. Der Perfect Stay 24h Waterproof Eyeshadow & Liner von Astor ist Lidschatten und Eyeliner in einem und praktisch, um zwischendurch unkompliziert das Augen-Make-Up aufzufrischen.
  • Applikatoren
Applikatoren gehören zur Grundausstattung, denn sie sind unerlässlich für ein sauberes Auftragen von Augen-Make-Up. Arbeitet man zudem mit mehr als einer Lidschattenfarbe, sind sie notwendig, um Farbverläufe effektvoll herauszuarbeiten. Die beiden Applikatoren des Eye Designer Applikator von Artdeco sind aus hautfreundlichem Rubicell-Latex und ermöglichen aufgrund ihrer unterschiedlichen Größe ein präzises Schminken.

3. Welcher Lidschatten für welche Augenfarbe?

Ein qualitativ hochwertiger Lidschatten und die richtige Ausrüstung alleine reichen noch nicht aus, um den perfekten Look zu kreieren. Genauso wichtig ist, dass das Augen-Make-Up zur Augenfarbe passt. Natürlich gilt auch hier die Devise: Erlaubt ist, was gefällt. Manche Farbtöne bringen bestimmte Augenfarben aber ganz besonders zum Leuchten:
  • Grüne Augen
Wer mit grünen Augen gesegnet ist, darf sich glücklich schätzen. Grün ist die seltenste aller Augenfarben und verleiht der Trägerin ein mystisches, geheimnisvolles Aussehen. Die passende Schminke intensiviert diesen Effekt. Für das Tages-Make-Up sind Pastellfarben geeignet: Rosé, Beige und sanfte Brauntöne bringen grüne Augen optimal zur Geltung – insbesondere wenn sie mit schimmerndem Gold kombiniert werden. Frauen mit grünen Augen sind geradezu prädestiniert für einen dramatischen Auftritt am Abend: Dunkles Lila oder die klassischen Smokey Eyes in Schwarz und Dunkelgrau machen aus einer Grünäugigen eine Königin der Nacht. Blauer oder türkisfarbener Lidschatten hingegen sollte besser gemieden werden – er bewirkt genau das Gegenteil. Die Augen wirken schnell überschminkt und trüb.
  • Blaue Augen
Blaue Augen gelten als Schönheitsideal – heutzutage mehr denn je. Dies liegt daran, dass die Augenfarbe, die schon Marylin Monroe zu ihrem Image der „gefährlichen Verführerin“ verholfen hat, immer seltener wird. Bei blauen Augen ist es wichtig, zwischen einem warmen Blaugrün oder einem eher kühlen Blaugrau zu unterscheiden. Wer graue Sprenkel in seinen Augen hat, kann ruhig mit verschiedenen Grautönen experimentieren – kombiniert mit Silber wirken blaugraue Augen sehr elegant. Dieser Look ist ideal für den Büroalltag. Auch ein kräftiges Rosé stellt einen schönen Kontrast zu einem kühlen Blau dar. Gold, lila, hell- und mittelbraun sind die idealen Farbpartner für blaue Augen mit grünen oder sogar gelben Sprenkeln. Wer es sich traut, kann beim Abend-Make-Up auch auf die Komplementärfarben Orange oder Pink zurückgreifen. Aber Achtung: Diese Farbkombination ist extrem auffällig und sollte auf das restliche Outfit abgestimmt sein. Ein besonderer Hingucker bei sehr hellen Augen ist ein Lidschatten in einem Blau, das zwei bis drei Nuancen dunkler ist als die eigene Augenfarbe. Dunklere Farbtöne bringen ein helles Blau ganz besonders zum Strahlen. Besser verzichtet werden sollte auf Pastellfarben und auf Schwarz. Der Kontrast wäre zu hart und zudem besteht die Gefahr, dass das Schwarz das Blau regelrecht „schluckt“. Aber keine Sorge. Blauäugige müssen deshalb nicht gleich auf die klassischen Smokey Eyes verzichten. Dunklere Brauntöne sind für dieses spezielle Augen-Make-Up eine schöne Alternative.
  • Braune Augen
Braun ist zwar die Augenfarbe, die auf der Welt am häufigsten anzutreffen ist, aber braunäugige Frauen genießen dafür einen regelrechten Vertrauensvorschuss: Sie gelten einerseits als leidenschaftlich, andererseits als so verträumt und unschuldig, dass sich der Begriff der „Rehaugen“ etabliert hat. Das alltägliche Augen-Make-Up sollte am besten Ton in Ton gehalten sein, es eignen sich vor allem warme Erdtöne, wie Braun in allen Schattierungen, aber auch Grün harmoniert hervorragend mit braunen Augen. Wie auch bei grünen Augen, ist goldener Lidschatten eine passende Ergänzung, falls man sich für ein zweifarbiges Augen-Make-Up entscheidet: Einfach die dunklere Farbe bis zur Hälfte des oberen Augenlides entlang der Lidfalte auftragen und den helleren Ton nach innen auftragen – das verhilft zu einem intensiven Blick. Für den großen Auftritt am Abend kann ruhig mit verschiedenen Farbeffekten experimentiert werden: Schwarz, Blau, Türkis, Violett und Gold sind ideale Begleiter und sollten im Schminkkoffer einer Braunäugigen nicht fehlen. Finger weg von Rosé und Pink! Lidschatten mit roten Farbpigmenten sind für braune Augen nicht geeignet, denn durch sie wirkt das Augenweiß schnell gelblich. Dazu kommt, dass rote Farbpigmente die Augen entzündet wirken lassen können. Und das ist kein guter Effekt, wenn man sich vorgenommen hat, der Star des Abends zu sein.

Wie schminkt man Smokey Eyes?

Smokey Eyes sind der Stil schlechthin, um die Augen dramatisch in Szene zu setzen. Das Schöne ist: Dieser Look ist nicht nur etwas für die Laufstege der Welt, sondern mit ein bisschen Übung relativ schnell und unkompliziert vor dem heimischen Spiegel nachzuschminken – und mit geringen Variationen für alle Augenfarben geeignet:
  1. Zunächst ist es wichtig, eine Grundierung auf das obere Augenlid aufzutragen, damit der Lidschatten gut deckt und die Farbe voll zur Geltung kommt.
  2. Mit einem Concealer, der eine Nuance heller ist als die Foundation, Schatten oder kleine Adern unter dem Auge abdecken.
  3. Das bewegliche Lid wird mit der hellsten der verwendeten Farben (z. B. Hellgrau oder Beige) bis kurz über die Lidfalte geschminkt. Wer Schlupflider hat, kann die Farbe auch noch weiter oberhalb der Lidfalte auftragen, dies öffnet das Auge optisch. Falls man sich eine höhere Deckkraft des Lidschattens wünscht, sollte die Spitze des Applikators angefeuchtet werden – dies nimmt dem Lidschatten die Pudrigkeit und intensiviert die Farbe.
  4. Den dunkleren Ton (z. B. Anthrazit oder Dunkelbraun) nun von der Mitte des oberen Augenlides bis zum äußeren Augenwinkel auftragen und mit einem sauberen Lidschattenpinsel an den Rändern verblenden, um den Look schön „rauchig“ zu machen.
  5. Als dritte Schicht kommt das klassische Schwarz zum Einsatz. Je nach Augenfarbe kann mehr oder weniger davon verwendet werden. Bei grünen oder braunen Augen können die äußeren Augenwinkel mit einem kräftigen Schwarz akzentuiert werden, bei blauen Augen empfiehlt es sich, an dieser Stelle mit einem dunklen Braun zu arbeiten und Schwarz lediglich ganz dicht am Wimpernrand aufzutragen und in die Wimpern „einzuarbeiten“. Dieser Trick ist natürlich auch für grüne und braune Augen geeignet, um den Wimpern ein dichteres Aussehen zu verleihen.
  6. Ob man Eyeliner oder Kajal verwenden möchte, ist Geschmackssache. Die Verwendung eines Eyeliners ermöglicht eine feinere Linie und hat eine elegante Wirkung, wohingegen ein Kajal schön verblendet werden kann und dadurch den Gesamteindruck der Smokey Eyes unterstützt. Kajal oder Eyeliner zuerst auf dem oberen Augenlid, dann entlang der Wasserlinie auftragen. Vorsicht bei Schlupflidern: Das Schminken der Wasserlinie verkleinert das Auge optisch.
  7. Für einen verruchten Augenaufschlag sind kräftig getuschte Wimpern eine Grundvoraussetzung. Deshalb darf natürlich auch Mascara nicht fehlen! Diese wird in Schwarz oder in Dunkelbraun am Ende auf die Wimpern aufgetragen.
  8. Grundsätzlich sollte man bei Smokey Eyes darauf achten, den Mund kaum zu betonen – sonst wirkt das Gesicht schnell überfrachtet. Schließlich sollen die Augen im Rampenlicht stehen. Die richtige Schminke für den Mund wäre beispielsweise ein Lippenstift, welcher der eigenen Lippenfarbe nahekommt. Einen faszinierenden Effekt erreicht man auch mit der Kombination aus einem Lippenstift in einem helleren Nude-Ton und einem Lipgloss. Während die Farbe des Lippenstiftes den Mund optisch in den Hintergrund rückt, sorgt das Gloss dennoch für ein dezentes Highlight.