Patchoulissime Orientals von Keiko Mecheri

Orientals von der blumigen Seite: Patchoulissime von Keiko Mecheri



Alle Düfte der Reihe Orientals haben Anklänge an die süßen und bisweilen sehr schweren und würzigen Gerüche des Orients, zumindest dann, wenn man ein paar Klischees zulässt. Auch Patchoulissime erinnert an stark farbige Gewänder, herrlich reiche Ornamentik und den Zauber des Orients. Keiko Mecheri hat dem Duft eine Kopfnote von Rose und Jasmin gegeben, die sich in die Herznote von Patschuli entwickelt und die dem Duft seinen Namen gegeben hat. Darunter kommt eine erdige, holzige Basis von Sandelholz, Ambra und Benzoeharz zum Vorschein. Das Zusammenspiel der verschiedenen Duftnoten ist extrem harmonisch, und obwohl Patschuli bei Patchoulissime tatsächlich dominiert, wirkt das süße, verträumte Parfüm nicht aufdringlich.

Transparente Wärme und Sinnlichkeit

Wo andere Düfte mit Patschuli schwer oder einfach nur süß wirken, entwickelt Patchoulissime von Keiko Mecheri eine sinnliche Wärme und Eleganz, die frische Anklänge zeigt und trotz Blumigkeit nicht nebulös wirkt. Der Duft ist transparent und straight, er lässt Sie nie vergessen, dass es hier wirklich nur um Patschuli geht. Diese Geradlinigkeit, die dennoch unaufdringlich und dezent elegant bleibt, ist sehr schwer zu erreichen. Keiko Mecheri hat den Duft der Reihe Orientals zugeordnet, weil Patschuli vom Kulturkreis her einfach hierher passt. Die Eleganz des Parfüms ist aber fast schon französisch. Verpackt ist das Parfüm eher schlicht in dem Flacon, den die Japanerin schon früh für ihre Duftkreationen entwickelt hat und dem sie seither treu geblieben ist.