Wussten Sie schon?

Humiecki & Graef Unisexdüfte

Die Unisexdüfte von Humiecki & Graef sind ein Teil des unverwechselbaren Konzepts des erst gut zehn Jahre existierenden Kölner Unternehmens. Die beiden Kommunikationsdesigner Sebastian Fischenich und Tobias Müksch gaben diesem Beruf eine völlig neue Dimension. Im weitesten Sinne ist auch die Parfumeurskunst eine Form von Kommunikationsdesign, und hier bewiesen die beiden Wahlkölner bereits in zahlreichen Produktlinien bei kühlem Kopf ein warmes Herz. Ziel des Konzeptes ist es, dem virtuellen Erleben ein eindrucksvolles Gewicht entgegen zu setzen. Duft ist bekannterweise ein ganz spezielles Phänomen. Als eine der wenigen lässt sich diese Sinneserfahrung auch heutzutage noch nicht medial festhalten.  Andererseits hat kaum etwas anderes  eine solche Fülle von Erinnerungen im Gepäck wie ein Duft. Wer hat es nicht erlebt, sich in längst vergessene Situationen zurückversetzt zu fühlen, sich plötzlich detailliert an etwas zu erinnern, nur anhand einer einzigen altbekannten Duftkomponente?

Ein Duft schafft also nicht nur Kommunikation unter den Zeitgenossen, sondern auch zwischen den Zeiten, den vergangenen Tagen und dem Heute. 

Die Düfte von Humiecki & Graef sollen Emotionen des wirklichen Lebens manifestieren.

Es war die Erinnerung an die Großmütter der beiden, die auch schließlich dem Unternehmen den Namen gaben. Helena Humiecka z Humiecina und Katharina Graef stammten beide aus Polen und hatten viel an Melancholie in ihren slawischen Seelen. Beide waren Gläubige und hatten einen Hang zum Übersinnlichen und Metaphysischen.

Im Alltag aufgelegt, verzaubern diese Parfums jeden Moment zu etwas Unvergesslichem, einen besonderen Moment würdigen die Duftnoten in adäquater Weise.

So entstanden in den Anfangsjahren des im Jahre 2007 gegründetes Unternehmens mehrere Kollektionen von Herren- und Damendüften der Extraklasse, bis die beiden kühlen Köpfe mit dem Hang zur seelenvollen Emotionalität sich auf  Unisexdüfte spezialisierten. Dies ist ebenfalls als Ausdruck einer umfassend – seelischen Weltauffassung zu verstehen.

Mann und Frau eins in ihren Erfahrungen und ihrer Wahrnehmung, dazu gehört auch das Erleben eines gemeinsamen Duftes.

Eine besondere Sternstunde bescherte dem Unternehmen das Zusammentreffen mit den beiden Gradseigneurs der Parfumeurskunst Christophe Laudamiel und Christoph Hernetz. Die beiden hatten schon im Jahre 2006 Genie bewiesen, als sie gemeinsam die legendäre Box mit den 15 Düften kreierten, die in der Verfilmung von Patrick Süsskinds Roman „Das Parfum“ eine Schlüsselrolle spielten. Seit Sebastian Fischenich und Tobias Müksch Christophe Laudamiel ins Boot geholt haben, erhielt dieses Auftrieb in bislang unbekannte Gewässer.

 

Christophe Laudamiel ließ sich nämlich eine avantgardistische Linie einfallen, die zur Originalität und Unverfälschtheit des Unternehmens einen reizvollen Kontrast bildet.

Er veränderte den Aufbau der Düfte.

Traditionell kann man sich einen Duft wie eine Pyramide vorstellen, oben eine flüchtige Kopfnote, unten eine langanhaltende Basiskomponente.

In den neuen Kreationen sind die Komponenten nun sternförmig angeordnet. Das bedeutet, dass die einzelnen Duftnoten harmonisch langanhaltend und wiederkehrend zu erleben sind.

 

Auch die Flakons erhielten durch die Parfumeurskunst- Legende eine neue Aufmachung. Waren zuvor die Flakons äußerst schlicht gehalten, um das Erleben des Duftes nicht von einem übermäßigen visuellen Reiz trüben zu lassen, so bieten die Flakons der neueren Linie durchaus dem Auge einen Blickfang.

 

Inzwischen sind in der Linie Humiecki & Graef Unisexdüfte neun sehr authentische Düfte erschienen.

Die Flakons sind in angenehmer Weise gleich und doch verschieden. Es handelt sich um durchsichtige Glasflaschen, die in der Form sehr flach und eher breit als hoch sind. Die Unverwechselbarkeit erhalten sie durch charakteristische Banderolen und Verschlüsse.

Diese sind nicht nur unterschiedlich in den Farben, sondern sind auch individueller Ausdruck des Charakters des einzelnen Duftes.

 

Die neun Unisexdüfte von Humiecki & Graef sind echt Luxuskreationen und sind allesamt Ausdruck profunder Hintergründe und Stimmungen. Die Namen sind dabei meistens Programm.

Die Düfte sind im 100 ml-Flacon als Eau de Toilette erhältlich.

 

Skarb = polnisch für Schatz: Dieser Duft war die Visitenkarte der neuen Kreations- Linie.

Er eroberte die Herzen und Nasen der Kenner im Sturm. Er kommt mit hinreißend- mystischen Duftkomponenten daher. Skarb hat einen urig-hölzernen Verschluss.

 

Multiple Rouge: Ein frischer und dabei geheimnisvoller Duft. Laut Beschreibungen der Designer soll dieser Duft die Stimmung widergeben, die entsteht, „wenn man in einem wunderbaren Moment kurz davor ist zu überdrehen und wieder traurig zu werden“. Rote Beeren, im Kontrast mit Zimt, Koriander und Veilchen bestimmen den Duft. Der Flakon hat eine kirschrote Banderole und einen ebensolchen Verschluss.

 

Geste: Ein klarer Moment, „wenn alles gesagt ist, und doch nichts akzeptiert, wenn nichts mehr hinzugefügt werden kann, und doch noch so viel gesagt werden müsste.“ Das ist „Geste“. Er besteht aus einer eindeutigen Kombination aus Harzen, Moschus und warmem Ambra.  „Geste“ hat eine weiße Banderole und einen weißen Verschluss.

 

Eau Radieuse: Wie Phoenix aus der Asche ist hier die avantgardistische Variante eines traditionellen „Kölnisch' Wasser“ wieder auferstanden. Diese Huldigung an den Klassiker vereint sommerlich-fruchtige Rhabarber-  und Zitronenanklänge mit  frischem Mint und Menthol.

Das Flakon besticht in kühlem Eisblau

 

Clemency: Mit diesem Duft wollten die Designer die Mutterliebe würdigen. Unverfälschlich klar und unergründlich tief, dabei frisch und lebendig durch Rosenduft mit zitroniger Komponente und Sandelholzanklängen. Der Flakon hat einen schlichten schwarzen Verschluss und eine olivgrüne Banderole.

 

Candour: Ein Luxusduft in höchster Vollendung. Eine vollkommen gelungene Komposition aus blumiger Schwere und süß- fruchtiger Leichtigkeit. Adäquat dazu hat das Flakon einen derben Korkverschluss und eine vanillegelbe Banderole.

 

Bosque: Der Moment nach dem Moment. Es ist erreicht, vollbracht. Dieser Duft soll das Ankommen widerspiegeln. Interessant ist, dass dieser Duft von Damen und Herren ganz unterschiedlich erlebt wird. Er vereint u.a. Moschus, Narzissen, Safran. Verschluss und Banderole sind olivgrün.

 

Blask = polnisch Glanz, Brillianz. Die Designer wollte mit diesem Duft die tiefste Verbindung zwischenmenschlichen Daseins erlebbar machen. Bedingungsloses Vertrauen. Für diese Emotion wurden Lorbeer und verschiedene Holzarten gewählt. Verschluss und Banderole haben eine goldbraune Farbe.

 

Askew = englisch schräg. Dieser neueste Duft hat sich das ungewöhnliche Ziel gesetzt, die Emotion Wut zu transportieren. Entstanden ist ein frisch- süßlicher Duft, der den Eindruck hinterlässt, nach der Zerstörung wieder Neues entstehen zu lassen. Die schwarze Banderole und der silberne Verschluss spiegeln den Charakter sehr authentisch wider.