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Wussten Sie schon?

Kosmetikbücher – die geduldigen Lehrmeister

Persönliche Vorzüge in den Fokus rücken, kleine Makel retuschieren, sein Äußeres – und damit zumindest für einen kurzen Moment auch sein Inneres – verändern: Dekorative Kosmetik ist mehr als nur Make-Up, Lippenstift und Mascara. Sie ist ein Teil der körperlichen Pflege, die gleichzeitig dazu dient die individuelle Schönheit zu erhalten, wiederherzustellen oder zu verbessern. Wenngleich die Kosmetik klassisch der Frau zugeordnet wird und hauptsächlich Frauen einen Job mit Bezug zur Schönheit ausüben; auch Männer nutzen dekorative Kosmetik – heute sowie vor vielen Jahrtausenden.

Kosmetik: Vom alten Ägypten bis zum heutigen Deutschland

Ein beliebtes Beispiel für die Entwicklung und Bedeutung von Kosmetik ist das alte Ägypten, in dem sowohl Frauen, als auch Männer bereits um 3.000 v. Chr. verschiedenste Kosmetika verwendeten. Ob Lidschatten aus Khol und Henna, Öle und Parfüms für den Körperduft oder Bienenwachs für die Perückenpflege: Die Unterstreichung der individuellen körperlichen Vorzüge war und bleibt ein wichtiger Bestandteil vieler Gesellschaften und Kulturen. In Deutschland hat sich daraus ein florierender Wirtschaftszweig entwickelt: Allein für dekorative Kosmetik gaben die Deutschen im Jahr 2014 mehr als 1,5 Milliarden Euro aus. Parfüms, Deodorants, Seifen, After Shaves, Haar- sowie Hautpflegemittel nicht eingerechnet. Bedeutet das aber auch, dass sich deutsche Frauen viel schminken – und legen sie Make-Up und Co. richtig auf? Beim Thema Kosmetik gilt in Deutschland: „Natürlich schön“ ist schön. Viele Frauen legen hierzulande nur wenig Make-Up auf, bzw. verwenden Kajal, Rouge und Lidschatten nur dezent. Das liegt unter anderem an der vorherrschenden Meinung, viel Make-Up diene der Verschleierung der echten Persönlichkeit – insbesondere, wenn künstliche Wimpern oder Nagelverlängerungen Lidschatten und Co. ergänzen. Wenngleich zu viel Schminke als unschön gilt, bedeutet dies nicht, dass Frau kein Make-Up auflegen darf. Wichtig ist nur, entsprechend seines Typs die richtigen Produkte und Nuancen zu verwenden.

Kosmetikbücher schaffen wichtige Grundlagen

Nicht jede Frau kann sich – ohne Übung und Anleitung – perfekt schminken oder versteht es die passenden Töne einzusetzen – vielleicht ist sie sich der richtigen Farben nicht bewusst. Schließlich wird man mit dem Wissen um Lidschatten, Kajal, Rougepinsel und Pinzette nicht geboren. Erst der Umgang mit verschiedenen Kosmetikartikeln sowie Anleitungen zur Anwendung lehren die Dinge richtig anzuwenden. An dieser Stelle sind Kosmetikbücher ein hilfreiches Mittel, nicht nur junge Mädchen, sondern auch erfahrene Frauen mit den wichtigsten Grundlagen der Kosmetik zu versorgen. Warum ist dies so? Gute Kosmetikbücher liefern umfassende Informationen unter anderem zur Ermittlung des individuellen Typs. Welche Lidschattenfarben eignen sich für Menschen mit blauen Augen? Wie findet man den passenden Rougeton? Kosmetikbücher liefern nicht einfach nur hübsche Bilder von perfekt geschminkten Frauen, sondern erklären und geben Tipps, wie man passende Farben auswählen, kombinieren und anwenden kann. Während Online-Tutorials und Videos in komprimierter Form oftmals ohne viele Erklärungen Tipps fürs Make-Up liefern, sind Kosmetikbücher geduldige Lehrmeister – natürlich mit Ratschlägen von Visagisten und Experten aus der Kosmetikbranche. Die Bücher können immer wieder an der gewünschten Stelle aufgeschlagen und zu Rate gezogen werden, wenn man im Bad vor dem Spiegel steht.

Im Alltag: Basistipps individualisieren

Unter den zahlreichen Büchern gibt es sehr unterschiedliche Ausgaben: Die einen lehren über einen bestimmten Gesichtsbereich – zum Beispiel das perfekte Schminken der Augen, andere wiederum bieten Erläuterungen für das optimale Make-Up. Speziell für Anfänger oder Erfahrene, die sich neue Eindrücke verschaffen möchten: Bücher zum Thema Kosmetik sind – wie einige Lippenstifte und Lidschatten – zeitlos, denn sie bieten grundlegende Tricks für jede Frau. In welchem Ton der Lipgloss oder die Mascara am Ende gewählt wird, bleibt jedem selbst überlassen – schließlich soll der individuelle Typ betont werden, nicht vorgeschrieben. Im Übrigen: Wer seinen persönlichen Farbtyp kennt, kann Trends perfekt umsetzen. Denn meist sind neue, aufregende Töne die größten Stolpersteine beim Schminken. Zu stark lässt man sich von angesagten Lippenstiftfarben oder Make-Ups irritieren, ohne darauf zu achten, ob sie dem eignen Typ entsprechen. Hierbei ist wichtig die richtige Nuance zu finden. Dann kann man auch Trendfarben auftragen.

Natürlich schön: Kosmetik der anderen Art!

Kosmetikbücher befassen sich aber nicht nur ausschließlich mit der Thematik „Wie wird die Foundation korrekt aufgetragen und verteilt?“. Viele Experten liefern interessante Informationen zur Erhaltung der Schönheit – zum Beispiel von Innen durch eine gesunde Lebensweise, also wie man natürlich schön bleibt. Eine der wichtigsten Quellen für schöne Haut ist nicht etwa die richtige Tagescreme, sondern Wasser. Wenn man sich mit der körperlichen Pflege beschäftigt, lohnt es sich daher auch, sich zum Thema Wasser zu informieren. Verschiedenste Erklärungen, Anleitungen und Tipps findet man in entsprechenden Büchern. Körperpflege, Erhaltung der Schönheit: Um beim Vorbild der alten Ägypter zu bleiben, waren auch Düfte ein wichtiger Teil der Kosmetik. Wo wir heute größtenteils auf Parfüms, parfümierte Duschgels und duftende Körperlotions setzen, vergisst man viel zu sehr, dass Düfte eines der besten Instrumente sind, Körper und Geist anzuregen – und damit ebenfalls die Schönheit zu fördern. Eine Aromatherapie mit ätherischen Ölen sorgt für körperliche und geistige Entspannung, Erfrischung, oder Belebung in unterschiedlichen Lebenslagen. Wie man welche Öle zur richtigen Zeit einsetzt, erklären Kosmetikbücher für Aromatherapie.