Damendüfte von Iceberg

Wussten Sie schon?

ICEBERG Damendüfte

Als Giuliana Marchini mit ihrem Mann Silvano Girani 1962 die Strickwarenfabrik Gilmar bei Rimini gründete, hatte sie wohl die Vision eines ausgefallenen Labels, jedoch wahrscheinlich wenig Ahnung davon, dass aus ihrer Geschäftsidee in nur wenigen Jahrzehnten weltbekannte Marken hervorgehen sollten. Was die waschechte Italienerin allerdings schon damals leitete, waren originelle Einfälle und eine große Portion Mut, auf das eigene Gespür zu vertrauen und in diese Ideen zu investieren. Dafür wurde sie mehr als belohnt. Jedoch entwickelte sich das Unternehmen in so manche unvorhersehbare Richtung. Denn Giuliana Marchinis Idee war es, die von ihr so geliebten Comic – Motive in hochwertige Stricktextilien einzuarbeiten. Das war eine völlige neue Modevariante, die mit jeglichen Konventionen brach. Allerdings griffen die Labels die gesellschaftlichen Umbrüche in den späteren 60er Jahren auf und wurden äußerst beliebt. Denn war es gesellschaftsfähig, mit einem Tom aus der Comic- Serie „Tom & Jerry“ oder einem Snoopy in Übergröße und auf einem farbenfrohen Pullover zu erscheinen. Das Besondere daran war, dass es sich bei diesen Labeln um qualitativ hochwertige Stücke handelte die auch ihren entsprechenden Preis kosteten Es handelte sich bei den Produkten von Giuliana Marchini und Silvano Girani also keineswegs um poppige Mainstream- Linien. Doch das Konzept kam an. Das Unternehmerpaar schien genau zu wissen, dass auch der gut betuchte Kunde durchaus seinen Hang zum Spielerischen bewahrt haben konnte und mitunter mehr Mut zum Ausgefallenen und Schrillen besaß, als „Otto Normalverbraucher“. Erstklassig in Material, Verarbeitung und Design, das waren die Voraussetzungen, welche die Firma verantworten konnte. Die Strickwarenfabrik entwickelte sich zum ausgewachsenen Konzern. 1974 wurde die Marke ICEBERG gegründet. Der ganz eigene Stil bestand nun darin, Kunst mit Gebrauchstextilien zu verbinden. In mehreren spektakulären Werbekampagnen boten prominente Künstler ihr Gesicht zur Vermarktung. So Mitte der 80er Jahre, als für die Kampagne „I Contemporanei“ Andy Warhol oder Luciano Bennetton abgelichtet wurden. Diese Zeit war wie geschaffen für die Trends der Marke. Die 80er wollten es schrill, auch gern ein wenig kitschig, bunt und künstlich. Als der Trend zehn Jahre später allerdings wieder in Richtung Minimalismus ging, geriet die Marke etwas aus dem modischen Umkreis und musste sich etwas umorientieren. Zeitgleich startete Mitte der 90er eine Kampagne mit den Trendköniginnen Isabella Rossellini und Naomi Campbell.

1983 wurde die Tochter des Unternehmerpaares, Patrizia Gerani, aktiv und stieg in die Geschäftsleitung mit ein. Sie verband die unternehmerischen Fähigkeiten ihrer Eltern mit ihren eigenen neuen Ideen und erschloss dem Konzern einige anderen Bereiche. Die Marke ICE ICEBERG  wurde gegründet, die Mode im Mittelpreis- Segment  und Kollektionen für Kinder anbietet. Die Labels HISTORY und GIRANI kamen hinzu. Verschiedene Designer konnten gewonnen werden und das Sortiment wurde erweitert und expandierte aus der reinen Modeausrichtung heraus. In verschiedenen Labels bietet ICEBERG nun auch Accessoires, wie Brillen und Uhren, sowie Lederwaren, Taschen und Schuhe und Haushaltsgegenstände an. Am Ursprungsort des Unternehmens gründete Patrizia Girani eine Produktionsstätte an der bald 500 Mitarbeiter beschäftigt sein sollten. 1989 eröffnete in Mailand die erste ICEBERG – Boutique ihre Pforten. Es kamen Stores in New York und Paris hinzu. Heute hat der Konzern in weltweit zwölf Ländern eigene Boutiquen oder Shop- in- Shops in legendären Kaufhäusern, wie dem GUM in Moskau.

 

Die neue Duftlinie

Im Jahr 1989 hatte jedoch noch eine gänzlich neue Marken - Linie ihre Geburtsstunde.  Es erschien der erste ICEBERG Damenduft.

Zwei Jahre vor dem legendären „ICEBERG Homme“ erschien das nicht weniger bekannte „ICEBERG Femme“. Beide Düfte wurden vom renommierten italienischen Kosmetik- Hersteller Eurocosmesi für ICEBERG hergestellt.

Auch der Bruder von Patrizia, Paolo Girani war nun mit im Boot und lenkte das Unternehmen erneut in eine farbenfrohe Lifestyle- Ausrichtung.

Diese Linie greifen auch die Damendüfte auf. Sie lassen überall wo sie auftauchen „Dolce- Vita- Stimmung“ auskommen. Mit ihren fruchtig- klassischen Noten machen sie das ganz besondere Freiheitsgefühl alltagstauglich.

Als Eau de Toilette in trendigen 50 ml- oder 100 ml-Flakons, oder auch als Shower Gel in der 400 ml Packung sind viele sehr unterschiedliche Noten entstanden. Der Klassiker „Femme“ ist dabei die „Mutter“ aller nachgefolgten Düfte der Marke. Seine ungebrochene Beliebtheit verdankt der Duft den ungewöhnlich kontrastreichen Facetten in blumigen und fruchtigen, dabei aber nie aufdringlichen Noten. Der Flakon ist dezent und in seiner eigenwilligen, seitlich gezackten Form, ganz klar in Anlehnung an den Firmennamen kreiert.